Die aufstrebende französische Spielefirma Infogrames hatte 1992 alle Zutaten für ein neues Adventure quasi rumliegen: eine erprobte Adventure-Engine, eine Lizenz für das Lovecraft-Universum, ein eingespieltes Team für die Produktion, einen jungen Autor für die Story.

All das kam zusammen in Shadow of the Comet, erschienen im März 1993. Das Spiel bricht mit ein paar Adventure-Gepflogenheiten seiner Zeit, führt ein paar interessante Ideen ins Genre ein – und ist zum Zeitpunkt des Erscheinens wohl das erste Spiel, das sich bemüht, dem Horror-Universum von Lovecraft wirklich gerecht zu werden. Apropos Lovecraft-Universum: Parallel zu dieser Folge ist Die Welt von Lovecraft erschienen, in der Gunnar gemeinsam mit der Expertin Rahel Schmitz über die Lore hinter dem spricht, was Fans nur „den Mythos“ nennen.

Gunnar und Christian sprechen über die Entstehung des Spiels, streiten ein bisschen über das (Nicht-)Funktionieren des Gameplays und gehen auch auf den Quasi-Nachfolger Prisoner of Ice ein.




 

shadow of the comet cover
Infos zum Spiel:

Thema: Shadow of the Comet, 1993
Plattform:
MS-DOS, später Linux, Windows
Entwickler:
Infogrames
Publisher:
Infogrames
Genre:
Adventure
Designer:
Patrick Charpenet, Hubert Chardot
Komponist:
Philippe Vachey


Podcast-Credits:

Sprecher: Christian Schmidt, Gunnar Lott
Einspieler: O-Töne von Hubert Chardot, Patrick Charpenet
Audioproduktion: Lars Rühmann, Christian Schmidt
Titelgrafik:
Paul Schmidt
Intro, Outro:
Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik)


Hinweis: Die O-Töne von Charpenet und Chardot haben wir mit freundlicher Erlaubnis der Kollegen von Nerdwelten aus einem ihrer Interviews entliehen. Eine Folge zu SotC haben die Jungs auch gemacht, die ist hier.


Reklame: Wer sich ein bisschen kosmischen Horror an die Wand hängen will, für den haben wir ein cooles Cthulhu-Poster!

Impressionen:


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