Beyond Good & Evil erschien 2003 für alle damals gängigen Konsolen und den PC. Wurde von der Fachpresse wohlwollend aufgenommen, floppte aber kommerziell. Das Szenario zu schräg (sprechende Schweine!?, der Grafikstil zu comic-y, die Heldin zu weiblich, das Marketing zu lasch, die Gründe sind aus heutiger Sicht nicht mehr klar festzustellen. Der Titel fand aber in der Folge doch noch seine Fans und entwickelte sich zu einem kleinen Kult-Klassiker, der anderthalb Dekaden später sogar einen Nachfolger... aber das ist eine andere Geschichte.
Fabian und Gunnar unterhalten sich über das vielfältige Gameplay und die Entstehungsgeschichte von Beyond Good & Evil:
Podcast-Credits:
Sprecher: Fabian Käufer, Gunnar Lott
Audioproduktion: Lars Rühmann, Christian Schmidt
Titelgrafik: Paul Schmidt
Intro, Outro: Nino Kerl (Ansage); Trash80.com (Musik)

Infos zum Spiel:
Thema: Beyond Good & Evil, 2003
Plattform: GameCube, PlayStation 2, Xbox später PlayStation 3, Windows-PC, Xbox 360, Xbox One
Entwickler: Ubisoft
Publisher: Ubisoft
Genre: Action-Adventure
Designer: Michel Ancel, Jacques Exertier, Sébastien Morin
Musik: Christophe Héral
Impressionen:
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Kommentare aus dem Archiv
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Erst mal ganz große Liebe für Beyond Good & Evil und natürlich für SF! Eine Sache aus dem Gameplay möchte ich nur ganz schnell richtigstellen. Es wurde im Podcast behauptet, dass man die Tiere bzw. im Speziellen die Gegner nach dem Besiegen nicht mehr gewinnbringend fotografieren könne. Das stimmt nicht, man kann die Bosse auch nach dem Sieg wieder aufsuchen und dann ihre Kadaver fotografieren und bekommt trotzdem das Geld und den Eintrag in der Enzyklopädie. So haben die Designer es geschafft, dass man auch noch die 100% erreichen kann, wenn man mal einen Gegner vergessen hat abzulichten oder es im Eifer des Gefechts einfach nicht hinbekommen hat.
Stimmt, aber das gilt nur für die Bosse, oder?
Eine schöne Episode zu einem schönen Spiel.
Test
So ein tolles Spiel. Empfand es damals als ein Spiel, an dem kein Fett dran ist. Kein Filler, nur Content. Viel Abwechslung, nichts was meine Geduld überstrapaziert. Hatte sogar, wie sonst ganz selten, nach dem Ende noch Lust länger zu verweilen und mindestens noch alle Tiere einzufangen (vielleich sogar auch alle Perlen, daran erinnere ich mich nicht mehr). Insgesamt sehr poliert und so durch und durch europäisch. Von Anfang bis Ende eine schiere Freude. Und vor allem auch: Für PC, was für Zelda-likes dieser Güte damals noch einigermaßen ungewönhlich war.
Die Folge ist angenehm zu hören und ihr sagt alles Wichtige und vieles Richtige über das Spiel, aber bei einem so begeisternden Spiel hätte ich mich auch noch über etwas mehr Emotionalität, vielleicht ein bisschen Jubel für etwas was euch besonders gefallen hat, gefreut.
Schöne Folge, vielen Dank!
Witzigerweise das bislang einzige Spiel was ich mir nur aufgrund des Covers gekauft habe :-)
Den Titel fand ich auch super und passend (die Wahrheit liegt jenseits von Gut und Böse) aber ihr habt wahrscheinlich Recht dass er nicht unbedingt verkaufsfördernd war.