Seven Cities of Gold (SF 163)
Worum geht’s? 1984 erscheint mit Seven Cities of Gold ein Spiel, das seiner Zeit weit voraus ist: eine Mischung aus Strategie, Abenteuer und Simulation, in der wir als spanischer Konquistador eine unbekannte Neue Welt erkunden (und ausbeuten). Goldgier, Ruhm und die Begegnung mit indigenen Kulturen stehen im Zentrum – und damit auch die moralisch ambivalente Realität der Kolonisation.
Gunnar und Christian sprechen über das für die 8-Bit-Ära erstaunlich offene Design und analysieren, was Seven Cities of Gold so besonders macht: das Gefühl echter Entdeckung, die elegante Reduktion auf wenige, intuitive Systeme und die ungewöhnlich designte Interaktion mit den Ureinwohnern. Sie beleuchten die Entstehungsgeschichte rund um Dani Bunten, die ursprünglich von großen Civilization-Ideen ausging und dann radikal zusammengestrichen wurde, sowie die technischen Meisterleistungen hinter der Weltgenerierung. Außerdem geht es um den nachhaltigen Einfluss des Spiels: von Pirates! bis hin zu Civilization. Und um die Frage, warum dieses leise, oft sperrige Spiel bis heute als Meilenstein gilt.
Infos zum Spiel:
Thema:The Seven Cities of Gold
Erscheinungstermin: 1984
Plattform: Atari 8-Bit, Commodore 64, Apple II (später u.a. IBM PC, Amiga, Macintosh)
Entwickler: Ozark Softscape
Publisher: Electronic Arts
Genre: Strategie / Exploration / Simulation
Designer: Danielle Bunten Berry, Jim Rushing, Bill Bunten, Alan Watson
Screenshots:
Produktions-Credits:
Sprecher, Redaktion: Christian Schmidt, Gunnar Lott
Audioproduktion: Johannes DuBois, Christian Schmidt
Titelgrafik: Paul Schmidt
Intro & Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik)
Unterstützung & Interaktion:
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Irgendwie freue ich mich über SF-Folgen die grob dem Strategie-Genre zuzuordnen sind am meisten. Hatte schon damals das Gefühl, das die GameStar ein Strategie-Spiele-Magazin ist, und irgendwie scheinen sich Christian und Gunnar in der Ecke immer noch besonders wohl zu fühlen.
Gerade schon die Hälfte auf der Autofahrt gehört! Klingt spannend. Werde ich sicherlich auch Mal reinspielen.
Was jetzt im Podcast (zumindest in der ersten Hälfte) nicht zur Sprache kam, waren eingeschleppte Krankheiten der Europäer.
Bei dieser “Berühr-mich-und-ich-sterbe”-Mechanik war das zumindest meine erste Assoziation.
Plupp, du hast die Pocken.
Plupp, du die Grippe.
Plupp und du die Masern.
Die Folge hat bei mir zwei Intros hintereinander! Ich denke nicht, dass das so beabsichtigt war, oder?
Ist bei mir auch so. Ich dachte ich hätte aus Versehen zurückgespult.
Sehr schönes Thema, danke. Dann habe ich für die Fahrt nach Karlsruhe am Wochenende neues Hörfutter.