Elite (SF 37)

28. September 2014 1 Std. 27 Min.

Im regnerischen September 1984 brachte die Firma Acornsoft mit großen Hoffnungen ein Weltraumspiel namens Elite heraus, zunächst für ihre eigenen Plattformen BBC Micro und Acorn Electron. Programmierer waren zwei junge Mathematiknerds namens David Braben und Ian Bell.

Elite, mit seiner Mischung aus 3D-Weltraumkampf in Ego-Perspektive, Handel und Erforschung wurde Urvater eines eigenen Genres, in der Zeitschrift GameStar lange hilflos “Weltraumspiel” genannt, zu dem Titel wie X: Beyond the Frontier, Privateer, aber auch X-Wing, Wing Commander, Starlancer, Tachyon oder Conflict: Freespace gehören.

Die Herren Lott und Schmidt sprechen über ein richtungweisendes Spiel.


Hinweise: Die Folge gibt’s auch auf iTunes, zum Download oder gleich im Feed. Das Plakat stammt wie immer von Paul Schmidt, die Shownotes von Anym.

Es werden erwähnt:

Spiele:
Elite, Wing Commander, Star Wars: X-Wing, Pac-Man, Donkey Kong, Resident Evil, Diablo, Minecraft, Spec Ops: The Line, Solo Flight, Impossible Mission, Paperboy, Traveller, Frontier: Elite II, Elite: Dangerous, Zarch, Frontier: First Encounters, Freelancer, Star Citizen, Populous, Grand Theft Auto, Wing Commander: Privateer, Star Wars: TIE Fighter.

Firmen:
Acornsoft, BBC, Acorn Computers, Thorn EMI, MicroProse, Game Designers' Workshop, Rainbird Software, British Telecom, Frontier Developments, Raspberry Pi Foundation, GameTek, Kickstarter.

Personen:
David Braben, Ian Bell, Douglas Adams, Johann Strauss (Sohn), Sid Meier, George R. R. Martin, David Gerrold, Steve Jobs, Steve Wozniak, Bernd Lehahn, Chris Roberts.

Kommentare aus dem Archiv

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Victor-Philipp 28. September 2014

Elite... Das Spiel von Garry Kasparov um sich von Schach abzulenken ;)

Stonejackit 28. September 2014

Ein großartiges Poster zu meinem all-time-favorite Game. Want!

goschi 28. September 2014

könnte glatt das erste bestellte Poster werden bei mir, schlicht genial!

Marcus 28. September 2014

Elite habe ich damals auf dem Atari ST gespielt. Da war die Grafik natürlich schon deutlich besser als auf dem C64. Mich begeisterte vor allem die Möglichkeit einen Handel zu treiben und so das Schiff immer weiter aufzurüsten. Auch die gigantische Welt, die mir für meine Ausflüge zur Verfügung stand, machte Elite so ganz anders als andere Spiele für den Atari ST. Zwar sind und bleiben Carrier Command & ArcticFox für mich immer noch die 3D Universum Referenzen auf dem Atari, aber maximal offen und "erfahrbar" war wirklich nur Elite!
Danke -wieder einmal- für den genialen Podcast! :-)

Melroc 28. September 2014

Poster ist diesmal echt cool. :-)

KlausigerKlaus 28. September 2014

Toller Podcast zu einem tollen Spiel. Allerdings muss ich dieses Mal mehrmals zuhören, sobald Ihr über die mathematischen Prozesse sprecht. Bin eher geisteswissenschaftlich geschult ;)

Morlock 2. Oktober 2014

Ich wusste nicht, dass Elite mit einem Fibonacci-System arbeitet!

Fibonacci-Systeme gehoeren zur Familie der LIndenmayer-Systeme (L-Systeme). Diese haben grundsaetzlich gemein, dass auf Grundlage weniger und einfacher Regeln innerhalb weniger Iterationen Komplixitaet entsteht, die fuer den menschlichen Verstand sehr natuerlich wirken kann, z.B.
http://33.media.tumblr.com/4a4b32b8e1e4458e35efd8b48a2dcef8/tumblr_mqaobeCb4c1szargko1_400.jpg

In der Tat lassen sich sehr viele Strukturen mit Hilfe von Fibonacci-Systemen beschreiben, von Pflanzenwachstum ueber die Verteilung von Haarwurzeln auf dem Kopf bis hin zu, ja, Formen von Galaxien.

Eine "Fibonacci-Grammatik" generiert Straenge, dessen Laengen mit jeder Iteration der Fibonacci-Zahlenfolge (1,1,2,3,5,8,13,21) entsprechen.

Es folgen die Regeln, dann ein paar Iterationen mit der Stringlaenge in Klammern).

0 -> 1
1 -> 01

(1) 0
(1) 1
(2) 01
(3) 101
(5) 01101
(8) 10101101
etc.