Mad TV (SF 21)

13. März 2013 1 Std. 12 Min.

Mad TV (SF 21)

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Die Herren Lott und Schmidt widmen sich, nach 20 regulären Folgen Retroplauderei, erstmals einem Spiel aus Deutschland. Mad TV von 1991 ist ein Werk der Firma Rainbow Arts und insbesondere von Ralph Stock (der im Podcast auch zu Wort kommt). Chris und Gunnar sind sich nicht ganz einig über die Bewertung des Spiels, füllen aber trotzdem eine gute Stunde mit Qualitätsgespräch.

Gibt’s auch auf iTunes oder gleich im Feed.

Hinweis: Das hübsche Plakat oben stammt von Paul Schmidt, die Shownotes unten sind von Anym.

Service für Nachleser:

Es werden erwähnt:

Spiele: Mad TV, Sid Meier's Alpha Centauri, Sid Meier's Civilization, Doom, Biing!, Boong?!, Das Amt, Der Patrizier, Hanse, Vermeer, Der Stein der Weisen, Emergency: Fighters for Life, The Show, Mad TV 2, Mad News, Die Fugger II, M.U.D. TV, New Star SoccerDungeons & Dragons, Master of Orion II: Battle at Antares, Curse of Monkey Island, Edna bricht aus, Prime Time, Giana Sisters: Twisted Dreams

Firmen: Rainbow Arts, Kingsoft, Softgold, Kalypso, LucasArts, Daedalic, Realmforge.

Personen: Ridley Scott, Heather Thomas als Jody Banks, Ralph Stock, Nelson Mandela, Andy WarholRoman Polański, Günter Grass, Kevin Costner, Mutter Teresa, Gunnars Freund Marco, Alfons, Karl Moik, Stefan Marcinek

Fernsehsendungen: Terra X, Alien, Ein Colt für alle Fälle, MADtv, Tagesschau, High School Musical, Star Wars, Sat.1 Frühstücksfernsehen, N24 Nachrichten, Frontal 21.

 

Kommentare aus dem Archiv

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Peter 13. März 2013

Endlich weiß ich, wie ich die ersten Tage überlebe...ENDLICH!

RFunden 13. März 2013

Hallo?! Tannenzäpfle bekommt man hier in Hamburg in jedem größeren Supermarkt
und ist doch wohl ein absolutes Gentrifizierung Symbol!

Karsten 20. März 2013

Gibt es auch bei uns in der Nähe von Aachen. Leider nur diese 0,33 Fläschen. Die sind zu klein...

McSpain 13. März 2013

Schöne Folge zu DEM Spiel meiner Kindheit. Direkt während des Hörens runtergeladen und wieder angeworfen.

Noch ein paar Punkte die nicht angesprochen wurden:

Der Geld-Cheat. Wenn man ein Studio verkauft und dann wieder kauft steigt der Preis jedesmal an. Das kann man schnell durchklicken bis ein Studio ein paar Millionen kostet. Der Vorteil liegt darin, dass der Kontostandszähler begrenzte Ziffern hat und am Ende wird das Minus immer weiter nach links verschoben und fällt am Ende weg und man ist dann mehrere Milliarden im Plus. Zur Verteidigung: Ich war noch sehr jung und ohne Geldcheat hätte ich die Stunden in MadTV, BMP und SimCity2000 nicht versenkt. ;)

Endlosspiel. Mir hat das Spiel auch nach dem Ausschalten der schwachen Gegener noch viel Spaß gemacht. Einfach die ganzen Filme die ich mag selbst Senden zu können und Beobachten zu können wie es ankommt. Herrlich. Auch das Drehen der eigenen Serien. Schauspieler und Qualität der Effekte auswählen. War einfach immer eine Runde wert.

MadTV2s größte Fehler:
* Die von euch angesprochenen fehlenden Lizenzen.
* Die Verkomplizierung von Programm und grade Werbeplanung/Werbeverträge
* Die gleiche schwache KI der anderen Sender hat sie nach einer Woche in den Ruin getrieben. Leider gab es im Gegensatz zu MadTV keine Möglichkeit ohne Gegner weiterzuspielen. Sobald alle Gegner besiegt waren gab es eine Filmsequenz und eine Endauswertung. Danach konnte man mit anderen Einstellungen Neustarten, aber eben nie länger als 1-2 (Ingame)Wochen mit einem Sender spielen. Mein persönliches NoGo.

Remake. Ich finde ja, dass die Handyspiele von Kairosoft (Game Dev Story & Co.) schon sehr nah an das grafisch nette und sinnvoll vereinfachte WirtschaftSim-Design eines MadTV rankommen. Dennoch bin ich für einen Stay-Forever-Unterstützten-Kickstarter zu haben und würde meine Mitarbeit an dem Projekt jetzt schonmal zusagen. :)

Kaimar 13. März 2013

Danke dafür, sehr schöner Podcast!

(kleine Anmerkung: Der Daedalic-Link führt auf kalypsomedia.com ;-) )

Anym 13. März 2013

Eine nur teilweise gelungene Folge. Gunnar tat sich hörbar schwer mit dem Spiel, das er weder hochjubeln noch runtermachen wollte. Christians uneingeschränkte Begeisterung und intelligente Einsichten machten das nur zum Teil wett. Die Schnitte vor den Ansagen von Soundschnipseln fielen auch stärker auf als sonst.

Ich mag aber auch keine Wirtschaftssimulationen. Mad TV war eine der wenigen Ausnahmen, die ich etwas mehr gespielt hatte, zum einen weil das noch die Zeit war in der man sowieso noch alle Genres querbeet gespielt hat und ich quasi noch gar nicht wusste, das ich keine Wirtschaftssimulationen mag, und zum anderen weil es wirklich ein ungemein zugängliches Spiel war und wohl auch zwanzig Jahre später immer noch ist. Trotzdem kann ich nicht viel dazu sagen, denn ich hab es nie wirklich lange gespielt. Nach gefühlt einem Viertel des Spiels fehlte es mir meist die Abwechslung und ich wandte mich wieder anderen Dingen zu.

Ap 16. März 2013

"zum einen weil das noch die Zeit war in der man sowieso noch alle Genres querbeet gespielt hat" - ich weiß nicht ob du da nur von dir sprichst, aber das "man" impliziert doch irgendwie, dass das normal sein soll.
Bei mir wahr das nicht der Fall. Ich spielte in den letzten 3 Jahren sicherlich ein breiteres Spektrum, als noch in meiner frühen Jugend/Kindheit.

Anym 17. März 2013

Nun, sowohl von mir als auch meinem Bekanntenkreis. Auf der Amiga und anfangs auch auf dem PC, zu der Zeit als es bei uns mit den Computerspielen anfing, mindestens die erste Hälfte der 90er hindurch, hatten wir noch keine Genre-Präferenzen. Wie denn auch, wir kannten ja noch nichts und alles war neu. Der Platformer stand neben dem Hexfeld-Strategiespiel und das Shmup neben dem Flugsimulator und alles war super.

Vorlieben haben sich dann erst mit der Zeit herausgeprägt. War's früher so, dass ich eher zum Rennspiel griff, weil ich schon zwei Rollenspiele hatte, ist's heute umgekehrt, da ich durch das Experimentieren früher gelernt habe, dass mir die Rollenspiele allgemein mehr interessieren und ich mir daher viel eher noch das zwanzigste kaufe und die Rennspiele dafür komplett links liegen lasse.

Spreche also in erster Linie von mir selbst, hatte aber schon den Eindruck, das eine typische Spielerbiographie aus dieser Zeit ist, vom Computerspielefan im Allgemeinen zu Genrefan. Jetzt wo du's sagst, würde mich aber echt interessieren, wie das bei anderen so war, wenn sie an dieser Stelle noch mitlesen. Gibt es viele hier, die anfangs nur ein Genre, vielleicht Sportspiele, zockten und erst später über den Tellerrand schauten?