Wizardry (SF 103)

25. Oktober 2020 1 Std. 48 Min.

Wizardry (SF 103)

Der Auftakt zu einer der großen RPG-Serien

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In grauer Vorzeit, Anfang der 80er Jahre, gab es drei große Rollenspielserien auf dem Markt, die sich alle vom Pen&Paper-Spiel D&D ableiteten, aber sehr unterschiedliche Ansätze wählten: Es handelt sich um die Dunjonquest-Serie (1979 mit Temple of Apshai gestartet), Richard Garriots berühmte Ultima-Spiele und Wizardry, das 1981 auf dem Markt einschlug von eine Bombe. Thema dieser Folge ist das erste Wizardry, wir sprechen aber auch ein bisschen über die Teile 2-4, die thematisch dazu gehören.

Hört rein:

Hinweis: Zu diesem Thema ist im Unterstützerbereich von Patreon/Steady eine Ergänzungsfolge "Wusstet ihr schon...?" erschienen, in der die Podcaster noch eine Reihe von Fakten und Anekdoten nachliefern. Klick: Patreon/Steady.


 

wizardry overlord cover

Infos zum Spiel:

Thema: Wizardry: Proving Grounds of the Mad Overlord, 1981
Plattform: Apple II, später C-64, FM-7, Game Boy Color, Mac, MSX, NES, Wonderswan Color
Entwickler: Sir-tech Software, Inc.
Publisher: Sir-tech Software, Inc.
Genre: Rollenspiel
Designer: Robert Woodhead, Andrew Greenberg


Podcast-Credits:

Sprecher: Christian Schmidt, Gunnar Lott
Audioproduktion: Fabian Langer, Christian Schmidt
Titelgrafik: Paul Schmidt
Intro, Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik)


Impressionen:


Unterstützen: Wer uns unterstützen möchte, kann das am Besten durch ein Abo auf Steady oder Patreon tun – da gibt es auch massig sensationellen Extra-Content), zu dieser Folge etwa erscheint in Kürze noch eine fette Folge mit Trivia, Anekdoten und anderen Infos, die nicht mehr in die Hauptfolge gepasst haben.

Mehr von uns: Diese Podcast-Folge gibt es natürlich auch auf Youtube, Spotify, als Audio-Datei im Feed und natürlich auf iTunes. Wir freuen uns über Reaktionen und Empfehlungen auf Twitfacegram oder wie das heißt.

dungeon map

ACHTUNG REKLAME: DUNGEON MAP II, ein zu dieser Folge passendes Motiv gibt es in unserem kürzlich gelaunchten Shop namens Retro Shirty als T-Shirt, Tasche, Poster oder Laptop-Hülle. Schaut mal rein, es gibt dort viele schöne nerdige Sachen für Retronauten!

Charity: SF ist Fördermitglied im Retrogames e.V. und bei der Hamburger Tafel e.V.

Kommentare aus dem Archiv

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Sven 25. Oktober 2020

Klasse, was habe ich die Wizardy Reihe rauf und runter gespielt.

Ach, wie die Zeit vergeht :-)

Quaker 25. Oktober 2020

Oh, wie ich es Liebe, wenn an so einem verfluchten Sonntag eine neue Folge da ist.
Ihr seit die besten :)

Hudo 26. Oktober 2020

Weil ja Wizardry in Japan zum Phänomen geworden ist und auch direkt Dragon Quest beeinflusst hat (also DAS Proto-JRPG), ist es vermutlich wenig verwunderlich, dass zum ersten Wizardry ein ganz ordentliches Anime erschienen ist (Eine Episode, 50min):

https://www.youtube.com/watch?v=kOTHNoODYmY

Oliver 26. Oktober 2020

Aus dem Stand eine meiner Lieblingsfolgen - zusammen mit Dungeon Master und Ultima. Ich liebe eure Fantasy RPG Casts :)

Dorfnerd 5. November 2020

Ja, die sind mir auch die Liebsten!

thiago-becker@gmx.de 28. Oktober 2020

ist der videospielJournalist das sprachrohr und die gedankliche erweiterung für videospielentwickler in außenwelt ?

hey Herr Lot, Herr Schmidt,

ich wollte euch mal fragen was ihr dazu meint: 
kurz im vorfeld erklärt fürs bessere verständnis: kontext meiner frage ist, in meiner bachelorthesis verwende ich sog. "künstlertheorien" aus der theaterpädagogik, um "auch" damit die "machart" und "bauweise" von videospiele zu erklären. künstlertheorien sind übrigens genaue beschreibungen von künstlern vieler kunstformen (in diesem fall hier mal nur beim theater) über ihre kunst wie z.B. von "Brecht" oder "Beuys". 

hier meine frage(n)

1.) sind videospieljournalisten das sprachrohr und die (rezeptive) verbindung zur deutschen öffentlichkeit für diverse spieleentwickler und publisher ? 

2.) wieviel erklärungen/ (Theorien) sind notwendig um ein videospiel-genre einem ahnungslosen hinreichend verständlich zu machen. 

gespannt und verbunden 

Thiago Becker :D

Team SF 28. Oktober 2020

Hi,

Äh. Keine Ahnung. Mir scheint der Begriff der Künstlertheorie hier gar nicht gut anwendbar, aber ich bin da nicht so drin – geht es da nicht immer um den Versuch, eine spezifische Idee einer Kunstform (meist in Abgrenzung zum Mainstream und in politischer Aufladung) zu etablieren? Wie bei Brechts Epischem Theater? Aber nun, zu den Fragen:

1. Klar ist Medienberichterstattung ein Weg an die Öffentlichkeit für Entwickler, aber "Sprachrohr" impliziert eine ungefilterte Widergabe, das ist nicht die Aufgabe des Journalismus. Ich sehe da auch keine weitreichende Wirkung des Videospieljournalismus auf die Rezeption, weil in der Welt von heute (wo jeder auch immer Sender ist) die Gatekeeper-Rolle des Journalismus ja verloren gegangen ist. Aber das sollte man vielleicht einen Journalisten fragen :-)

2. Gar keine, würde ich sagen. Ein Spiel ist ja erfahrbar. Das ist in der Kunst nicht anders – "Wie viele Erklärungen sind notwendig, um Bildhauerei einem Ahnungslosen hinreichend verständlich zu machen?" oder vielleicht passender: "Wie viele Erklärungen sind notwendig, um das Genre der Komödie einem Ahnungslosen hinreichend verständlich zu machen?" Klar haben Genres Konventionen, bei Games ebenso wie in der Literatur, aber muss man für die hinreichende Erfahrung nicht kennen.