Kickstarter-Resümee (Zwischenfolge)

11. September 2016 42 Min.

Kickstarter-Resümee (Zwischenfolge)

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Die Herren vom liebreizenden Podcast Insert Moin machten Urlaub und ließen sich von anderen Podcastern vertreten. Stay Forever hatte die Ehre, den Abschluss einer illustren Reihe zu bilden. Wir nutzen die Gelegenheit, um einen Vorschlag eines Hörers aufzugreifen, der angeregt hatte, dass wir nochmal das Thema Kickstarter aufgreifen, dem wir ja in grauer Vorzeit mal ein paar Folgen gewidmet hatten.

Hier, los :


 
Hinweise: Die Folge gibt’s auch auf iTunes, zum Download oder gleich im Feed. Das Plakat hat, äh, Gunnar selber gemacht. Hust. Die Shownotes sind aber wie immer von Herrn Anym:

Kickstarter:
System Shock, Exploding Kittens, Double Fine Adventure, Wasteland 2, The Banner Saga, Chris Hülsbecks Soundtracks, Die Zwerge, Everspace, Dungeons & Dragons: A Documentary, Ouya, Shadowrun Returns, Sunless Sea, Darkest Dungeon, Baphomets Fluch: Der Sündenfall, Shenmue 3, Dreamfall Chapters, Moebius, Pillars of Eternity, The Bard's Tale IV, Elite: Dangerous, Star Citizen, Torment: Tides of Numenera, Consortium, Armikrog, The Way, Hyper Light Drifter, Two Guys SpaceVenture, Hero-U, Tomorrow Can Wait, Neptune, Have Mercy, Outcast Reboot HD, Balance of the Planet, Siboot, Rob Swigart's Portal Reborn und zwei Hosen, ein Jacket und eine Smartwatch für Gunnar.

Andere Spiele:
System Shock, Fallen London, Minecraft, Starbound, No Man's Sky, Master of Orion, Stellaris, Space Quest, Quest for Glory, Baldur's Gate, Shadowrun: Dragonfall, Outcast, Portal (1986).

Organisationen:
Insert Moin, Kickstarter, Double Fine Productions, Steam, PayPal, inXile Entertainment, King Art Games, Humble Bundle, GOG.com, Google, Sony, Sierra On-Line, Octopodo, Activision.

Personen:
Chris Hülsbeck, Jane Jensen, Chris Crawford, Rob Swigart.

Kommentare aus dem Archiv

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Sven 11. September 2016

Klasse, sehr interessant, mal wieder etwas zum Thema Kickstarter von Euch zu hören!

Gerd 11. September 2016

Mit Wurscht :D Perfekter Zeitpunkt für eine neue Folge, hab morgen eine lange Bahnreise vor mir.

Martin 11. September 2016

Das "der der" im Lead ist gewollt, oder? ;-)

lolaldanee 11. September 2016

Hmpf, jetzt hört doch mal auf, auf dem armen Pillars rumzuhacken *traurig schau*
Das Spiel war das mit Abstand am vorbildlichsten durchgezogene Kickstarter Projekt von allen die ich gesehen habe, so offen und interessant hat sonst kein Entwickler komuniziert, nicht mal ansatzweise!

Ich möchte außerdem immer laut drauflosschrein, wenn behauptet wird das Spiel sei umständlich oder zu sehr mit den alten Fehlern aus den Infinity Engine Spielen behaftet - genau das Gegenteil ist doch der Fall :( Obsidian hat fast all die nervigen Dinge aus den alten Spielen beseitigt, und die Stärken ausgebaut - Gerade die Bedienung haben sie sehr verbessert. Insebesondere das UI war ein klarer und heiß diskutierter Fokus während der Entwicklung, und das merkt man doch nun wirklich, es ist so viel angenehmer als in den alten Spielen (und z.B auch als in den letzten Bioware Spielen)
Das ganze Rollenspielsystem dahinter ist auch VIEL intuitiver und verständlicher als das krude DnD System, ohne auf der taktischen Seite einzubüßen. Sie haben genau das geliefert was sie versprochen haben: Ein Spiel genau wie die Infinity Engine Spiele, ein modernes Baldurs Gate... Und genau das ist es doch auch!

Grafisch und vom Artstyle ist das Spiel auch ganz stark, viel besser hätten sie das was sie vorhatten nicht umsetzen können! Endlich mal ein ernsthaftes Fantasyspiel, das nicht so extrem auf Comicgrafik setzt (nichts dagegen, aber es ermüded auf dauer) sondern mal mit ernsthaftigkeit punktet.

Was man dem Spiel ankreiden kann ist, dass es zu lang ist, es wirkt wie so viele Rollenspiele teilweise gestreckt. Wären die Dungeons halb so lang, es wäre ein besseres Spiel.
Die anderen Fehler von Pillars sind fast außschließlich auf der Seite des Writings zu suchen. Verglichen mit Mask of the Betrayer oder Alpha Protocol ist das Writing in Pillars eine ganze Liga schlechter, vor allem bei den Begleitern, das hat mich doch entäuscht. Auszunehmen ist hier allerdings das Ende. Pillars hat eines der besten Enden der Spielegeschichte, philosophisch wertvoller wirds nicht mehr. Das war wohl auch einer der Gründe für die fantastischen Wertungen, die letzte Konversationen im Spiel blasen einen weg.

goschi 12. September 2016

Ich verstehe jetzt auch nicht, wieso Gunnar derart darauf rumhackt.

Das Spiel ist vor allem ganz genau das, was versprochen wurde, ein Spiel in sehr schöner isometrischer Grafik mit komplexem (aber mMn. durchaus zugänglichen) Regelsystem dahinter und modernisierter UI.
Wer sich dann darüber aufregt, dass er dies erhielt, hatte einfach falsche Erwartungen.

Und die Aussage der gleichen Bugs, das kann so nicht stimmen, denn es ist NICHT die gleiche Engine, es basiert auf der Unity-Engine und sollte nur gleich ausschauen und war schon zum Release-Zeitpunkt sehr bugfrei, gestört hat mich einzig die mangelhafte deutsche Übersetzung, die hat aber Paradox vebrochen (ist eine ihrer Stärken, miese Übersetzungen zu guten Spielen) und ist nicht dem Spiel anzulasten.

Team SF 12. September 2016

Pillars ist, natürlich, ein gutes Spiel. Aber im Sinne modernen Designs ist es mau. Es hätte sicher Wege gegeben, es nostalgisch zu halten und weniger nervig zu machen.

Mir geht's nicht um die generelle UI oder das Regelsystem, mich stören Dinge wie die Wege durch die Levels, Fetchquests, die einem sinnlose Stockwerkswechsel (mit Ladezeiten) aufzwingen und so weiter.

Und was die Bugs angeht, so ist das ein sauberes Spiel, aber dieser eine Bug, dass der Kampf-Status nicht zurückgesetzt wird und man dann neu laden muss, den gab es früher schon. Keine Ahnung, wie sie das gemacht haben, das in die Unity-Engine zu übertragen.

goschi 13. September 2016

Vermutlich haben sie extra für dich diesen Bug eingebaut, hast du per Zufall eine personalisierte Version erhalten? :D

Ich sehe es so, dass ich Nostalgie wollte und ich bekam Nostalgie, mit allen Vor- und Nachteilen davon.
Und die Ladezeiten haben mir nicht gestört, ich empfand die als sehr kurz und die Wechsel halt Systemimmanent, aber eben, Nostalgie, die verklärt vielleicht auch einiges.

lolaldanee 11. September 2016

Noch ein genereller Kommentar zu meinen Kickstarter Projekten generel:
Ich persönlich hatte bis jetzt ein extrem gutes Händchen bei den Spielen die ich gebacked habe, die waren alle mindestens gut, wenn teilweise auch nicht ganz so fantastisch wie man sich das erträumt:

- Pillars of Eternity: siehe oben, es war das einzige längere Spiel mit einer Geschichte in den letzen 2 Jahren das ich wirklich durchgespiel habe, das sagt eigentlich schon alles
- Stonehearth: Entwickelt sich langsam aber stetig, und macht bis jetzt einen sehr guten Eindruck, wenn auch die Entwickler noch nicht so 100% mit der Komplexität klarkommen, insgesammt zu überambitioniert, aber auf einem guten Weg
- The Mandate: Die üblichen Schwierigkeiten mit massiever Verschiebung und etwas zu hohen Zielen, sieht aber nach allem was ich bis jetzt gesehen habe noch sehr vielversprechend aus
- Satelite Reign: Das beste Syndicate das man kaufen kann, es macht alles das, was das Ur-Syndicate falsch gemacht hat richtig
- Torment: Alle Anzeichen deuten auf ein Spiel mit genau den gleichen Stärken und Schwächen wie das Original Torment. Die verfügbare Version sagt mir: Das wird mindestens gut, vlt sogar fantastisch
- Kingdom Come: Grafisch der absolute Wahnsin, spielersisch macht es auch einen super Eindruck. Die wissen was sie machen. Nur mein PC wird es wohl nicht packen

Dazu kommen dann noch eine ganze Liste erst später gekaufter Spiele, die aber auch über Kickstarter finanziert wurden. Mein Spielerleben möchte ich mir ohne Kickstarter nicht mehr vorstellen