Realms of the Haunting (SF 157)

Realms of the Haunting (SF 157)

23. September 2025 1 Std. 54 Min.

Realms of the Haunting (SF 157)

Schmidt und Lott begeben sich in einen ungewöhnlichen Horror-Ego-Shooter aus den 90ern.

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Kapitel

Worum geht’s? Mitte der 1990er-Jahre ist das Genre der Ego-Shooter schon fest etabliert – Doom, Quake und Duke Nukem 3D setzen auf Tempo, Action und Technik. Doch mit Realms of the Haunting erscheint 1996 ein Spiel, das bewusst andere Wege geht: ein Hybrid aus Shooter, Adventure und Horror-Erzählung. In der Rolle von Adam Randall erkundet man ein mysteriöses Herrenhaus und bald darauf dämonische Parallelwelten, ein wilder Mix aus Okkultismus und Fantasy. Das Spiel verbindet polygonale 3D-Umgebungen mit Monster-Sprites und Full-Motion-Videos – ein ambitionierter Spagat zwischen Technik und Atmosphäre.

Christian und Gunnar sprechen in dieser Folge neben dem Gameplay auch über die ungewöhnliche Entstehungsgeschichte von Realms of the Haunting, die hemdsärmeligen Dreharbeiten zu den FMV-Sequenzen (mit O-Tönen der weiblichen Hauptdarstellerin, Emma Powell), die Ambitionen des Studios Gremlin Interactive – und über die Frage, warum dieses Spiel so sehr aus dem Raster fällt. Ein Blick auf einen (ziemlich) vergessenen Genre-Grenzgänger, der viele interessante Stärken und Schwächen hat.

Emma Powell arbeitet heutzutage als Synchronsprecherin, ihre Webseite ist hier.

Von dieser Folge gibt es auch eine Version, bei der wir die englischsprachigen Interview-Einspieler nicht synchronisiert haben: ROTH OT

Credits

  • Redaktion, Sprecher: Christian Schmidt, Gunnar Lott
  • Synchrosprecher: Johanna Streicher
  • Audioproduktion und -Schnitt: Christian Schmidt, Fabian Langer
  • Titelgrafik: Paul Schmidt
  • Intro & Outro: Nino Kerl (Ansage); Chris Hülsbeck (Musik), Impossible Mission (Sample)

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